Prüfung PilzsachverständigerBUND
Prüfung PSVBUND


Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Landesverband Berlin e.V. (BUND Berlin) nimmt die

Prüfung zum PilzsachverständigenBUND (PSVBUND)

ab.

Der Naturschutz ist eines der zentralen Themen des BUND und somit essentieller Teil seiner Umweltbildungsmaßnahmen. Der BUND Berlin legt daher bei der Prüfung zum PSVBUND und der Ausführung von Pilzberatung in seinem Namen nicht nur großen Wert auf eine hohe Artenkenntnis im Reich der Pilze, sondern auch auf ein fundiertes Wissen derer Umweltbedingungen. Nur wer auch Kenntnisse in Pflanzen-, Boden und Klimakunde hat, kann darüber Auskunft geben, wann und wo welche Pilzart gefunden werden kann. Zudem gibt die Funga eines Habitates recht genauen Aufschluss über dortige Belastungen, insbesondere Stickstoffeinträge. Das prüfungsrelevante Wissen ist im fachlichen Teil genau bestimmt. Nicht nur sind die zu kennenden Arten der Pilze und Pflanzen aufgelistet, sondern auch deren Merkmale. Es ist genau aufgeschlüsselt, wie viele Fragen zu welchem Themenkomplex gestellt werden und wie viele Punkte es pro Frage und insgesamt gibt.



© Hans-Peter Hein
 
© Hans-Peter Hein
Boletus edulis -
Fichten-Steinpilz (guter Speisepilz)
 Tylopilus felleus -
Gallenröhrling (ungenießbar)

Können Sie sie auseinanderhalten?



Die Teilnahme an einer Ausbildung ist nicht Voraussetzung, um die Prüfung ablegen zu können. Zugelassen zur Prüfung wird jeder, der das 18. Lebensjahr vollendet und sich drei Tage vorher angemeldet hat. Die Prüfung wird von einer dreiköpfigen Kommission abgenommen, dessen Mitglieder vom Vorstand des Vereins auf Vorschlag des AK PilzÖk berufen werden. In der Regel ist je ein Kommissionsmitglied Mykologe und Botaniker sowie eines hauptamtlicher Mitarbeiter des BUND, der über die Einhaltung der Formalien wacht. Wer erfolgreich die Prüfung abgelegt hat, muss an regelmäßigen Nachschulungen teilnehmen, um den Status als PSVBUND aufrechtzuerhalten.

Die
Prüfungsordnung

wurde von den Experten des BUND-Arbeitskreises Pilzkunde und Ökologie (kurz: AK PilzÖk ) erstellt, die sich hierbei von externen, erfahrenen Mykologen, Botanikern und Geologen haben beraten lassen.

Der BUND Berlin bietet pilzkundliche Exkursionen an, jedoch keine spezielle Ausbildung, die auf die Prüfung zum PSVBUND vorbereitet. Solche Ausbildungen werden von Dritten angeboten. Wenn Sie Interesse an einer solchen Ausbildung haben, erhalten Sie auf Nachfrage vom BUND Berlin entsprechende Kontakte. Bieten Sie selbst pilzkundliche Kurse an und möchten, dass diese als Schulung bzw. Nachschulung für den PSVBUND anerkannt werden, so kontaktieren Sie bitte unseren AK PilzÖk.

Der BUND ist unabhängig, Transparenz sein höchstes Gebot. Mit bundesweit über 500.000 Mitgliedern und Förderern bietet der BUND eine starke Gemeinschaft im Bereich des Naturschutzes sowie der Umweltbildung und ist bestens mit Fachleuten und Wissenschaftlern verschiedenster Bereiche vernetzt. Bei der Weiterentwicklung seiner Prüfungsordnung für PSV strebt der BUND Berlin die Zusammenarbeit mit anderen Landesverbänden des BUND sowie mit mykologischen Vereinen und Naturschutzverbänden an, welche ebenfalls prüfen oder entsprechende Prüfungsordnungen herausgeben oder dies planen. Der AK PilzÖk des BUND Berlin freut sich über jeden, der sich hierzu einbringen möchte.

Vorbereitung für Prüfung zur/m Pilzsachverständige/n - 2018

Am 14. Februar 2018, 18-20 Uhr bieten wir eine Vorbereitungsveranstaltung für die Prüfung zur/m Pilzsachverständige/n.
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